Wer will schon 7 Tage in der Sonne braten? Wir sicherlich nicht!
Wenn ich schon im geschichtsträchtigen Griechenland bin, dann will ich auch was sehen. Jawohl!
Also haben wir gleich am zweiten Tag einen Ausflug gebucht.

Startzeit: 08:30 Uhr.
Ist zwar etwas früh für Urlaub, sollte aber kein Problem sein, es sei denn man hat nur einen Handy-wecker und hat dabei nicht die Stunde Zeitverschiebung berücksichtigt. Da kann es schon passieren, dass man zufällig (!) beim ersten Klingeln auf die Armbanduhr mit der korrekten Zeit sieht, senkrecht im Bett sitzt, zu Fluchen beginnt und in 5 (!) Minuten fertig zum hektisch-hysterischen-Supersprint Abmarsch ist.
Aber auf die Griechen ist Verlaß! Wir kamen 5 Minuten zu spät zum Treffpunkt. Der Bus schaffte eine Verspätung von ca. 20 Minuten. Wenn ich das vorher weiß, dann genieß ich doch noch unser kontinentales Frühstück. Anyways…
Ich stehe auf Griechenland. Das war schon in der Schule so. Die griechische Geschichte, Architektur, Mythen ist für mich etwas ganz Besonderes. Daher ist es auch nicht überraschend, dass ich jede Sekunde genoss, als wir die Akropolis von Lindos besichtigen durften.
Aber auch die Altstadt von Rhodos, diesmal bei Tag, bekannt als „Ritterstadt“ ist einen Ausflug definitiv mehr als wert.
Und am Abend, nach einem weiteren vorzüglichem griechischen Mal, ging es ab nach Hause, ins Bett. Und diesmal hatte ich auch ohne Gute-Nacht-Cocktail keine Probleme einzuschlafen.

Hier noch ein paar Griechenland Eindrücke – Lindos und Rhodos:

Erste Aufgabe für den ersten Urlaubstag: Auschlafen!
Endlich!
Nächste Aufgabe: Frühstücken.
Das nennt man also „kontinentales Frühstück“. Naja man soll im Urlaub ja leicht in den Tag starten. Oder!?
Schließlich nimmt man im Urlaub ja auch ganz automatisch zu, auch wenn man nicht unbedingt mehr isst. Hab ich mal gehört. ;) Somit denkt unsere Pension also quasi ganz „figurbewusst“ für uns mit. Danke!
Ach. Ich bin ja eigentlich nicht so der Strand-Mensch, aber das tat einfach nur gut. Ich klatsch mich auf eine Liege und rühre mich die nächsten paar Stunden nicht mehr. Hmm… ok, einmal umdrehen, dass muss man aus farbtechnischen Gründen dann doch hinter sich bringen. Ansonsten habe ich mir fest vorgenommen folgendes zu erledigen: Cool down, relax, forget!
Nirgends verarbeiten sich Ereignisse so gut, wie unter der Sonne Griechenlands. Einmalig.
Und weil nach so einem dermaßen anstrengenden Tag der Magen doch allmählich seinen leeren Zustand und den Wunsch nach Änderung dessen kundtut, suchten wir schnellstmöglich ein tolles Restaurant, direkt an der Strandprommenade versteht sich. Tja sowas hat das Dörfle nicht zu bieten. (Auch wenns zu Hause natürlich auch immer nett ist. Aber „nett“ ist halt nicht das Rauschen des Meeres, Lichter, die sich im Wasser spiegeln, oder sommerkleidung-taugliche laue Temperaturen, während man entspannt in der Karte mit lauter regionalen Köstlichkeiten schmökert. Ohne Worte!
Dann gehts ab in die Altstadt. Die ist so beeindruckend, dass man gerne eine 30-minütige Busfahrt in Kauf nimmt. Schließlich ist Busfahren im Urlaub auch ganz was anderes als zu Hause. 1 Bus mind. 7 geschätzte Nationen. Das ist für mich als Sprachen-Fan schon was Spannendes. Da waren mir die 30 Minuten auch fast zu kurz. Die Italiener waren schnell identifiziert. Und auch die Franzosen konnten sich nicht lange vor mir verbergen. Engländer, Deutsche und Österreicher auszumachen, ist selbst für Laien ein Kinderspiel.
Aber dann wurde es kniffliger: Spanier? Griechen? Holländer? Woher zum T**** kommt denn ihr?
Nachfragen? Nee, das ist dann doch zu aufdringlich. Oder?! ;)

Rhodos City bei Nacht. Dieser Anblick ist auch nicht ohne. Ich mag diese besondere Atmosphäre.
Und dann, siehe da, bekomme ich doch glatt ein Amerika-Flash-Back: s.t.a.r.b.u.c.k.s!
Ich werd nicht mehr! Da muss ich rein. Vergessen sind griechische Traditionen, Sitten, Spezialitäten.
Ich MUSS einen Cookie und einen Shake haben. Ich MUSS. Sorry!
Nichts geht über einen Chocolate Frappucino, wenn man ein absoluter Anti-Kaffetrinker ist. Aber so weiß man auch diesen Laden richtig zu schätzen. Ich brauch keinen Kaffee, wenn ich Schoko haben kann. Einleuchtend? (Für mich schon) :D
Dann gehts wieder ab nach Hause. 30 Minuten Bus, 20 Minuten zu Fuß. Aber allemal worth the effort!
Zwischendurch noch schnell ein Cocktail. Dann schläft es sich gleich vieeel besser. Good night!

Goodbye Austria! Kali spera Hellas!

Endlich war es soweit. Nichts geht über Last-Minute Flüge in den Süden! Und wenn das Reiseziel dann auch noch das märchenhafte Griechenland ist. Mamma Mia! Herz was willst du mehr?

Abflug – 13:00 Uhr, Flughafen Klafu. Auf in den so schwer erwarteten und wohl verdienten Urlaub. Und weil man(n) ja am Vortag noch mal Party machen möchte und es für absolut hirnrissig unnötig befindet am Tag der Abreise 2 Stunden lang am Mini-Flughafen zu versauern, nützt man doch die Gelegenheit des Vorabend-Check-Ins, oder etwa nicht?
Un was hat man davon? Erste Reihe fußfrei. Und das ist wörtlich gemeint. M. hat sich gefreut wie ein kleines Kind, denn so leicht bekommt man 1m86cm nicht in die ultra schmale Reihe irgendwas. Da ist die erste Reihe schon was tolles. :) Guter Anfang!
Aber: Flughafen Rhodos. „Die ersten werden die letzten sein.“


Tja, das hat man davon. Als erstes eingecheckt, das heißt: Die Koffer kommen gaaaaaanz zum Schluß am Rollband angerollt. Aber wir haben ja Zeit … und Gott sei Dank einen Reiseanbieter, der verplichtet ist, auf uns zu warten und uns zum Hotel zu bringen. Hoffentlich!!!
Und ja, er hat gewartet! Pfuh. Glück gehabt. Der Urlaub kann endlich beginnen und ich muss schon sagen, ein strahlend blauer Himmel, wärmende Sonnenstrahlen und das Mittelmeer, das schadet eindeutig nicht.
Traumhaft! Hier lässt es sich aushalten. Ich will nie mehr heim. (Naja, zumindest nicht die nächsten sieben Tage! Yey!)

 

Holidays are over. Naja zumindest mein Urlaub in Rhodos.
Schade. Schön wars.

Aber von Entspannung spür ich nichts, zumindest nicht mehr.
Oder ich kann mich nicht mehr erinnern, wie man sich fühlt, wenn man richtig entspannt ist, weil ich es schon sehr lange nicht mehr war. Und dann sind auch vor dem Urlaub schnell noch ein paar unschöne und emotional anstrengende, wirklich Kräfte raubende Zwischenfälle geschehen. Da ist es auch im Urlaub nicht wirklich leicht los zulassen. Aber ich hab mich bemüht ;) und M. war mir wirklich eine große Hilfe.

Jetzt, wo ich wieder ein paar Tage zu Hause verbracht habe, würde ich mich doch gerne einfach wieder in den Flieger setzen. Einfach weg fliegen und die Sorgen dort lassen, wo sie einen nicht einholen und schlaflose Nächte bereiten. Naja, das wird wohl nichts! ;)
Dann muss ich mich also doch wieder zusammen reißen und alles regeln, was ich so schön die letzten 9 Tage raus geschoben habe. Ich freu mich.
Na dann, in diesem Sinne: Lets get it started.

Achja: Ein nachträglicher Holiday Report folgt demnächst. 8)

Heute war mein letzter Tag in der Agentur – Projekte übergeben, Arbeitszeugnis holen, Firmenhandy und Schlüssel abgeben … 
Das alles stimmt einen schon irgendwie richtig traurig. Ist ja auch das Ende eines Lebensabschnittes. Aber es geht weiter und wie :) Ein neuer Anfang und voller Motivation ins nächste neue Abenteuer.

Aber erstmals gibts nen wohl verdienten (!) Urlaub. Ich freu mich!

Das Ende eines Dinges ist der Anfang eines anderen.

Zitat von Leonardo da Vinci.

Weise Worte eines bewundernswerten Mannes und mein neues Credo für die nächste Zeit!

… meine Zeit als schwer beschäftigte, immer gestresste, wahnsinnig wichtige PR-Tussi hat vorläufig ein Ende…

Aus diesem Anlass möchte ich das letzte Jahr als Arbeitnehmerin kurz Revue passieren lassen:
Es war eine schöne Zeit. Ich kann sagen, dass ich mich in der kleinen Agentur sehr wohl gefühlt habe. Vor allem menschlich hat alles wirklich sehr gut gepasst und ich durfte überaus nette und auch inspirierende Menschen kennenlernen. Zudem war es ein guter Anfang.
Schließlich war der erste und unglaublich beängstigende Gedanke, als mir die Vize-Rektorin lächelnd mein Diplom in die Hand drückte, dass ich, wie viele andere frischen Akademiker-Kollegen, arbeitslos, depressiv und vor allem mittellos zu Hause versauern und tagtäglich den Sinn meines bisherigen und zukünftigen Lebens suchen werde.
Dem war nicht so. Ich fand diesen netten Job und versuchte mich nun beinahe 11 Monate in der PR-Branche. Doch es stellte sich heraus, dass für mich nun die Zeit gekommen war, um mich neu zu orientieren.
Denn schließlich gibt es noch sooo viele andere Jobs, die mich interessieren würden. (Ich seh schon, ich werde mich wie immer nicht entscheiden können. Aber was spricht schon dagegen so viel wie möglich auszuprobieren? Nichts! Finde ich. Primaballerina, Hollywoodstar, Operndiva, ach wo soll ich nur anfangen? )
Na dann also los: Auf zu neuen Ufern. (Oje, das klingt vielleicht eigenartig.) ;)

Ich bin wieder motiviert, voller Tatendrang und blicke auf schöne 11 Monate zurück.
Vielen Dank für alles.

Das ist das Gefühl, mit dem ich am Freitag das letzte Mal die Tür der Agentur hinter mir schließen werde.

… und wieder ein Jahr älter!

Ach wie die Zeit vergeht. Nur noch wenige Stunden, genau um 17:45 vor 24 Jahren erblickte ich das Licht der Welt. Oje, ich scheine in den letzten Jahren ja noch sentimentaler geworden zu sein, als ich bis dahin bereits war. Schließlich neigte ich schon immer mörderisch etwas zum Überreagieren, Dramatisieren und zu so genanntem „overacting“. Was bereits im zarten Alter von vier dazu führte, dass meine Mutter sich bereits Sorgen machte, ich würde als mehr oder weniger mittellose Schauspielerin mein Dasein fristen. Aber dem war nicht so. Ich wählte einen anderen Weg, obwohl ich die Schauspielerei, so wird mir gesagt, zumindest im Privaten sehr wohl noch zu praktizieren scheine. Na dann bin ich halt mal melodramatisch. Whatever! ;)
Obwohl schon wahnsinnig etwas abgedroschen, muss ich es hier anbringen (weils halt so gut passt!): DRAMA, DRAMA, DRAMA! :D

Nun ziehe ich also Bilanz über ein weiteres Jahr in meinem laaangen Leben:

Eigene Blogs: 1 (Es wurde aber auch Zeit!)
Abgeschlossene Studien: 1
Entscheidungen ein weiteres bereits angefangenes Studium zu beenden: 1
Diplomarbeiten in Arbeit: 1
Vom Betreuer vorgeschlagene Dissertationen: 1 (Da hab ich nicht schlecht gestaunt.) :D
Neueste technische Errungenschaft - EOS 400D: 1 (Yey! Und wie die Mami stolz ist auf ihr Baby!)
Fertiggestellte künstlerisch wertvolle Leinwände: 1 (Ich glaub es kaum, ist aber diese Woche geschehen)
Geplante Urlaubsreisen: 2 (Rhodos, trotz akuter Erdbebengefahr – Mir doch egal – und Paris – Gott ich brauche so dringend einen Tapetenwechsel et un petite peu du culture)
Optische Veränderungen: 1 (Ich probiere es derzeit mit Pony. Obwohl in der Kindheit bereits getragen, gehasst, Mutter beschuldigt und geschworen nie wieder zuzulassen. Times change!)
Shoppinganfälle: 0 (kann mich zumindest an keine gravierende erinnern) :(

Wunderschöne Aufmerksamkeit von M.: 1 (Swarovski ist mein bester Freund!)
Geplante Feiern zum derzeitigen Stand:  2 (in tha city und am Ländle. Zum Glück nicht alles am gleichen Tag)
Selbst gebackene Kuchen/Torten oder Ähnliches: 0 (zu meiner Schande. Und wie ich mich schäme!) ;)
 
Pläne fürs nächste Lebensjahr: unendlich viele!

…yey ich bin ein Regenbogen.

Und NEIN, ich habe nicht mein letztes bisschen Verstand, dass mir nach eineinhalb Studien und bald (Sept) einem ganzen Jahr(!) Arbeiten noch geblieben ist, verloren. 

Ich hab nur mal meinen linken Oberarm betrachtet. Der spielt seit dem schmerzlichen Zusammenstoß mit einer fiesen kleinen Farbkugel letzte Woche beinahe alle Farben. 
Zu Beginn ein dezenter Rotton, wandelte sich nach kurzer Zeit in ein sattes dunkel dunkel dunkel Blau, das nach dem Vergehen weiterer Tage aufhellte in ein leichtes Grün-Violett, bis wir nun am heutigen Tage angelangt sind, an dem ein ekeliges zartes Gelb meinen nur leicht gebräunten Oberarm ziert.
Ok, das war vl. ein bisschen zu genau, aber ich finde es einfach spannend, was für Farben sich unter der Haut so tummeln können. Einfach so …

Ok… komischer Eintrag… Hm… Nicht weiter darüber nachdenken! ;)

… Notiz an mich: Spontane Einfälle von M. schmerzen! Und das meine ich wörtlich. So geschehen am letzten Samstag. Auf die Frage, was er denn so fürs Wochenende geplant hat, stellt er mich kurz und knapp vor die Wahl. Paintball oder zu Hause alleine fernsehen.
Eigentlich tendierte ich ja generell eher zur letzteren Option, allerdings … ohne groß zu überlegen, siegte die Neugierde. Abenteuerlust wage ich dieses immer mulmiger werdende Gefühl in der Magengegend nämlich nicht zu nennen. Daher sage ich besser “Neugierde“.
Schließlich habe ich mich doch auf der Maturareise vor hundert Jahren schon mal ganz „rambo-like“ in das Farbgefecht gestürzt und das hat mir damals richtig Spaß gemacht. Zumindest dachte ich das – bis zu dem Zeitpunkt, als man mir 5Kilo-Baggypants, das Halstuch von Lucky Luke, einen Brustpanzer mit den Gummi-Bauchmuskeln von Superman, den Gesichtsschutz/Maske eines NHL-Torhüters und die Waffe den Markierer, Marke „Maschinengewehr“, in die Hand drückte. Da war ich baff und vor lauter Fremdgewicht kippte ich beinahe vorne über, aber bloß nichts anmerken, dachte ich mir. Obwohl mir doch mal kurz ein: „Geht das nicht auch ein bisschen kleiner?“ (auf den Monster-Markierer bezogen) raus rutschte. Aber ich konnte doch jetzt nicht aufgeben – es hätte mich das schallende Gelächter und Gejohle von 12 Halbstarken erwartet. Und was die können, kann ich schon lange, so dachte ich erneut. Darauf lege ich es doch nicht an! Rein in den Wald und Feuer frei.
Ähäm. Zumindest für die anderen ;) Nunja, ich war auf alle Fälle unterhaltsam, für die anderen und immerhin wurde ich nur einmal abgeschossen. Da bin ich auch nur versehentlich aus meiner Deckung gekrochen. ;)
Aber schon nach den ersten drei Minuten war mir klar:
1) Mir fehlt die militärische Grundausbildung.
2) Mir fehlt das tage- und nächtelange vor-dem-Computerhocken-und-sinnlose-Kriegsspiele-am-PC-spielen und damit das Gehirn auf solche Aktionen vorzubereiten und zu trainieren.
3) Mir fehlt einfach die nötige oder zumindest in diesem Fall hilreiche Aggression.
Und das hat sich auch nach den nächsten 3 (!) Stunden im Wald herumkriechen, verstecken und Bäume mit Farbe beschießen (unsere Gegner konnte ich nicht sehen und hätte sie auch nicht getroffen, selbst wenn ich sie gesehen hätte :D ) nicht geändert.
Aber alles in Allem war es ein netter Nachmittag. Ok, das ist dann wohl Geschmackssache. Aber ich bin nochmal glimpflich davon gekommen. (Glück, wenn man in der richtigen Mannschaft, sprich in der mit den skrupellosen Heißspornen, ist.)
Resümee: Es flossen keine Tränen. Nur ein paar Blessuren (mein ganzer linker Oberarm ist blau – und das ist keine Farbe) und starker Muskelkater in den Oberschenkel – vom vielen Verstecken - werden mich noch länger an diesen spontanen Samstagnachmittag erinnern.

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