just thinking


Was geschieht, wenn man plötzlich nicht mehr einer alten Beschäftigung nachgeht, gerade nachdem man sich endlich an die Regelmäßigkeit, die relative Vorhersehbarkeit und einfach an die Situation allgemein gewöhnt hat?
Ich würde sagen: Erst wird verdrängt, es folgen Krisen, dann werden Pläne gemacht und schließlich, (in meinem Fall) folgt der totale Work-Overload!

Aber ich fühle mich gut dabei. Und mir ist lieber ich habe eine 50 oder 60 Stunden Woche, als ich streife Tag ein und Tag aus lustlos und wahnsinnig deprimiert durch eine 75qm kleine (!) (überlegt euch das mal, wenn man sich 24/7 immer nur in den selben Räumen aufhält) Behausung auch „Wohnung“ genannt.

Und deshalb habe ich mein Leistungspensum mal so richtig ausgeschöpft. Well see how it´ll work out. Leider sehe ich, dass dieser liebe kleine Blog wohl etwas unter der mangelnden Freizeit leidet, aber ich bemühe mich.
Und ich bin guter Dinge!

Noch arbeite und stehe ich! Auch wenn mir die Füße nach der wochenendlichen Bezwingung von 1.100 Höhenmetern ohne adäquates Schuhwerk dieses Unterfangen nicht gerade leicht machen. ;)

… und das heißt: Haare ab!

Yey!

Ich hab soeben einen Termin gemacht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Und ich freue mich schon total! Endlich mal wieder eine Veränderung. Nun auch äußerlich, passend zu den vielen anderen der letzten Monate. Yipiee. Nur noch 1-mal schlafen. ;)

Das ist mein neues Credo, dass ich, so habe ich beschlossen, mir ab sofort beim Start in jeden neuen Tag vorsagen und so richtig verinnerlichen muss.

Kennt das eigentlich sonst noch wer, diese unglaublich nervtötende und stressende Angewohnheit unangenehme Dinge einfach zu verschieben, bis sie einen schließlich einholen und unnötigerweise das Leben zur Hölle machen?
Ich liebe es zwar „TO-DO-Listen“ zu schreiben, die doofen Aufgaben zu erledigen, daran scheitert ich es aber leider zumeist kläglich. Ärgerlich.
Nun soviel zur Erklärung für mein neues Credo. Lets hope it´ll work out! ;)

… oder eher doch nicht!?
Nachdem ich kaum etwas von den Dating-Tipps verstehen kann, welche W.i.l.l. S.m.i.t.h dem tolpatischigen und gerade deshalb so unglaublich liebenswerten „Albert“ zu vermitteln versucht, da geschätzte 10 Milliarden Regentropfen gleichzeitig beschlossen haben, vom Himmel zu fallen. Milde ausgedrückt.
Das ist vielleicht ein Lärm!

Achja… schon wieder neigt sich eine Woche ihrem endgültigen Ende zu.
Das macht nun vier Wochen unfreiwilliges Housesitting. Oje, ich komm mir schon richtig nutzlos vor. Obwohl … zu tun gibt es ja genug. Aber die kleine Motivationsfee will einfach nicht bei mir vorbeischauen. Das nervt vielleicht.
Und dazu kommt, dass ich im Moment das Gefühl habe, vor einem Abgrund zu stehen, verzweifelt nach Brücken zu suchen, um auf die sichere Seite zu gelangen und zwar Brücken zu finden, eine aber schlimmer als die andere und alles andere als vertrauenswürdig aussieht. Tja, das ist derzeit meine Lieblingsmetapher für das Gedankenwirrwar und Gefühlschaos das zurzeit in meinem Inneren wütet.

Aber immerhin gibt es auch etwas Positives zu vermelden: zwei Wochen Urlaub für M.
Und nachdem es nicht so aussieht, als würde/dürfte/müsste ich demnächst in absehbarer Zeit wieder um 8:00 Uhr einem geregelten Arbeitsablauf entgegensehen, heißt das: eine schöne Zeit zu zweit steht uns bevor. Yey! :)
Hm…jetzt sind sinnvolles Zeitmanagement und Aktionsplanung gefragt. Schließlich haben wir keine großartige Reise geplant. Paris … je suis très désolé.

Ich wünsche euch allen und mir eine angenehme, schöne und möglichst stressfreie Woche!

 

Holidays are over. Naja zumindest mein Urlaub in Rhodos.
Schade. Schön wars.

Aber von Entspannung spür ich nichts, zumindest nicht mehr.
Oder ich kann mich nicht mehr erinnern, wie man sich fühlt, wenn man richtig entspannt ist, weil ich es schon sehr lange nicht mehr war. Und dann sind auch vor dem Urlaub schnell noch ein paar unschöne und emotional anstrengende, wirklich Kräfte raubende Zwischenfälle geschehen. Da ist es auch im Urlaub nicht wirklich leicht los zulassen. Aber ich hab mich bemüht ;) und M. war mir wirklich eine große Hilfe.

Jetzt, wo ich wieder ein paar Tage zu Hause verbracht habe, würde ich mich doch gerne einfach wieder in den Flieger setzen. Einfach weg fliegen und die Sorgen dort lassen, wo sie einen nicht einholen und schlaflose Nächte bereiten. Naja, das wird wohl nichts! ;)
Dann muss ich mich also doch wieder zusammen reißen und alles regeln, was ich so schön die letzten 9 Tage raus geschoben habe. Ich freu mich.
Na dann, in diesem Sinne: Lets get it started.

Achja: Ein nachträglicher Holiday Report folgt demnächst. 8)

… und wieder ein Jahr älter!

Ach wie die Zeit vergeht. Nur noch wenige Stunden, genau um 17:45 vor 24 Jahren erblickte ich das Licht der Welt. Oje, ich scheine in den letzten Jahren ja noch sentimentaler geworden zu sein, als ich bis dahin bereits war. Schließlich neigte ich schon immer mörderisch etwas zum Überreagieren, Dramatisieren und zu so genanntem „overacting“. Was bereits im zarten Alter von vier dazu führte, dass meine Mutter sich bereits Sorgen machte, ich würde als mehr oder weniger mittellose Schauspielerin mein Dasein fristen. Aber dem war nicht so. Ich wählte einen anderen Weg, obwohl ich die Schauspielerei, so wird mir gesagt, zumindest im Privaten sehr wohl noch zu praktizieren scheine. Na dann bin ich halt mal melodramatisch. Whatever! ;)
Obwohl schon wahnsinnig etwas abgedroschen, muss ich es hier anbringen (weils halt so gut passt!): DRAMA, DRAMA, DRAMA! :D

Nun ziehe ich also Bilanz über ein weiteres Jahr in meinem laaangen Leben:

Eigene Blogs: 1 (Es wurde aber auch Zeit!)
Abgeschlossene Studien: 1
Entscheidungen ein weiteres bereits angefangenes Studium zu beenden: 1
Diplomarbeiten in Arbeit: 1
Vom Betreuer vorgeschlagene Dissertationen: 1 (Da hab ich nicht schlecht gestaunt.) :D
Neueste technische Errungenschaft - EOS 400D: 1 (Yey! Und wie die Mami stolz ist auf ihr Baby!)
Fertiggestellte künstlerisch wertvolle Leinwände: 1 (Ich glaub es kaum, ist aber diese Woche geschehen)
Geplante Urlaubsreisen: 2 (Rhodos, trotz akuter Erdbebengefahr – Mir doch egal – und Paris – Gott ich brauche so dringend einen Tapetenwechsel et un petite peu du culture)
Optische Veränderungen: 1 (Ich probiere es derzeit mit Pony. Obwohl in der Kindheit bereits getragen, gehasst, Mutter beschuldigt und geschworen nie wieder zuzulassen. Times change!)
Shoppinganfälle: 0 (kann mich zumindest an keine gravierende erinnern) :(

Wunderschöne Aufmerksamkeit von M.: 1 (Swarovski ist mein bester Freund!)
Geplante Feiern zum derzeitigen Stand:  2 (in tha city und am Ländle. Zum Glück nicht alles am gleichen Tag)
Selbst gebackene Kuchen/Torten oder Ähnliches: 0 (zu meiner Schande. Und wie ich mich schäme!) ;)
 
Pläne fürs nächste Lebensjahr: unendlich viele!

…yey ich bin ein Regenbogen.

Und NEIN, ich habe nicht mein letztes bisschen Verstand, dass mir nach eineinhalb Studien und bald (Sept) einem ganzen Jahr(!) Arbeiten noch geblieben ist, verloren. 

Ich hab nur mal meinen linken Oberarm betrachtet. Der spielt seit dem schmerzlichen Zusammenstoß mit einer fiesen kleinen Farbkugel letzte Woche beinahe alle Farben. 
Zu Beginn ein dezenter Rotton, wandelte sich nach kurzer Zeit in ein sattes dunkel dunkel dunkel Blau, das nach dem Vergehen weiterer Tage aufhellte in ein leichtes Grün-Violett, bis wir nun am heutigen Tage angelangt sind, an dem ein ekeliges zartes Gelb meinen nur leicht gebräunten Oberarm ziert.
Ok, das war vl. ein bisschen zu genau, aber ich finde es einfach spannend, was für Farben sich unter der Haut so tummeln können. Einfach so …

Ok… komischer Eintrag… Hm… Nicht weiter darüber nachdenken! ;)

… nun ja. Da wurde ich mal wieder eines Besseren belehrt. Da hab ich mich wie eine kleine Schneekönigin auf mein Wochenende gefreut und dann … Da fällt mir wieder dieser tolle Spruch ein: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Finde ich sehr passend. 
Also die erste Party war für Freitag angesetzt und sollte ein gemütliches Zusammensein aufgrund einer erfolgreich bestandenen Prüfung sein. Nun was mich und M. erwartete als wir, zugegeben ziemlich zu spät, ankamen, war ein unerwartetes Bild. 8 Paare zwischen 30 und 40 Jahren, die wohl alle mitten in ihrer Familienplanung steckten und alle ihre Knirpse auch gleich mal mitgebracht hatten, zu unserer Abschlussfeier. Nix mit Alkohol und Co! Rutsche, Saft, Kuchen und „Spiiiiielen“ waren angesagt. Ähäm. Nur nicht für mich. Das war also nun wirklich zu viel des Guten. Ist ja net, so ein kleiner Wurm für zwischendurch, mal auf dem Arm halten und die süßen Äuglein und das Knubbelnäschen zu bewundern, aber dann ist auch wieder gut. Ich möchte nicht bei jeder Bewegung meinerseits Angst haben müssen, so einen der 50 herumwuselnden kleinen Erdenbewohner umzunieten. Echt nicht. Das ist mir vieel zu anstrengend! Die logische Konsequenz war die Flucht nach vorne und die Party war damit für mich beendet.
Resümee vom Freitag: Familienplanung weitere 5 Jahre (MINIMUM) nach hinten verschoben!!!
 

… und nach dieser Woche haben ich wir uns dieses auch richtig verdient! Sogar ein bisschen mehr als sonst ;) Eine lange Woche geht zu Ende, die geprägt war von einem Schicksalsschlag, tiefer Trauer, Hoffnung und Familie. Und nachdem die ersten Tage richtig unangenehm waren, sollen die letzten wieder schöner werden. Ich freu mich schon riesig auf unsere Termine für die letzten Tage dieser Woche, auch wenn das heißt, dass ich mich wohl keine 5 Minuten auf der heimischen Couch verbringen werde. Aber dieses Risiko gehe ich ein! :D

…das war das Motto meines dieswöchigen Freitags. Endlich mal wieder, denn wann es für mich die letzte partymäßige Girls-Night gab, daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Muss also doch schon etwas länger her sein. ;)
Auf alle Fälle haben wir das wieder mal nachgeholt. Zuerst Kino, dann City.
3 Mal darf geraten werden, welcher Film wohl im besagten Kino am Programm stand. Hm. Also? Klar, SATC, was sonst. Mein Resümee? … Schwierig … ich kann es nicht so genau sagen.
Aber bereits an der Popcorn-Theke war klar, dass ich an diesem Tag mal wieder Probleme hatte mich zu entscheiden. So schlimm das auch klingen mag, ich endete dann auf meinem Platz mit allen Optionen, die mir zur Verfügung standen und zwischen denen ich keines dem anderen vorzuziehen vermochte: kleine Nachos mit Salsa und gemischte Popcorn. Auch wenn das komisch klingen mag, ich fand es lecker und hatte alles, was ich wollte. Wozu entscheiden, wenn man alles haben kann! Das nenn ich typisch Frau! :D
Also nachdem ich mich vor einer ersten Entscheidung bereits erfolgreich gedrückt hatte, ging der Abend weiter. Zu Beginn war die Stimmung sehr entspannt, locker und auch richtig lustig, aber irgendwie war mir in dem Film mit der Zeit viel zu viel Drama. Ich weiß ja nicht, ob das daran lag, dass es ein Kinofilm war und sich die Macher vielleicht dachten, sie müssten mehr Tiefgründigkeit in den Film bringen, damit sie von den Kritikern nicht völlig vernichtet werden. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle war es nicht der „easy-cheesy“ Film, den ich mir erhofft erwartet hatte. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin mir sicher, dass sich viele darüber gefreut haben, aber ich wollte eben an diesem Abend einfach nur amüsiert und in gute Laune für einen nachfolgenden Partyabend aller Carrie, Samantha, Miranda, Charlotte & CO gebracht werden. Das gelang dem Film nur mäßig. Eigentlich waren die bestimmenden Emotionen, als ich den Kinosaal verließ, Unschlüssigkeit, eine gewisse Niedergeschlagenheit und eine starke Nachdenklichkeit. Also nicht das, was ich wollte, eigentlich. Aber ich dachte mir: dann muss ich eben mit anderen Mitteln nachhelfen! Cocktails for the girls! Und ganz langsam schließlich schien sich die Partystimmung aus ihrem Versteck locken zu lassen. Die Stimmung wurde besser. Obwohl der Film bei uns einen großen Diskussionsbedarf hinterlassen hatte. Dieser musste beseitigt werden… Stunden später waren wir bereit für den (Rest-)Abend. Leider war es schon eher tiefste Nacht, aber das sollte uns nicht aufhalten. Wir hatten noch Zeit … ein bißchen. Seufz … das ist eben das Problem, wenn man nicht das Privileg einer Manhattener Clublandschaft genießt: wunde Füße, schmerzende Rücken, viel Anstrengung, um sich die gute Party-Laune trotz unwillkommender, uneinsichtiger, zweiflhaft sympathischer Abendbekanntschaften zu erhalten, schleichende Müdigkeit und taube Ohren, aufgrund der “Musik“, die meiner Meinung nach diese Bezeichnung nun wirklich nicht verdient hätte. Ich hasse es, wenn ich keine Melodie ausmachen kann, aber das Gefühl habe, dass mein Herz dermaßen bebt, dass es drauf und dran ist, aus meiner Brust zu schießen. Grml. Alles was ich verlange worum ich bitte, ist etwas zu dem man sich bewegen kann, ohne auszusehen, als hätte man nervöse Zuckungen! Ist denn das zuviel verlangt? Scheinbar schon. Ich frage mich dann immer, ob es den DJ´s und Lokalbesitzern nicht auffällt, wenn sich nicht nur die Tanzfläche, sondern das gesamte Lokal binnen weniger Sekunden leert, da die Gäste fluchtartig zum Ausgang strömen. Vielleicht ist das ja alles Absicht. „Ach nö, ich mag heute echt nicht mehr. DJ mach mal deine beste Musik, dann könne wir gleich nach Hause in unser kuscheliges Bett, hm das wird fein. Los mach schnell!“ So stelle ich mir die Anweisung des Chefs vor und ich muss ihnen ein Lob aussprechen. Das funktioniert doch immer wieder! Gut gemacht Jungs!
Ok, nachdem wir beinahe jedes Lokal in unserem bescheidenen Städchen besichtigt hatten und mehr oder weniger erfolgreich versuchten uns zu amüsieren, war es dann soweit und es wurde in den Straßen heller, als in den Lokalen. Zeit für mich in Richtung abgedunkeltes Zimmer, weiches Bett und maximal 4 Stunden Schlaf aufzubrechen.
Good Morning city, good night myself!
Das Ende eines eigenartigen Abends, dessen Resümee für mich lautet: nicht einordenbar!
Schön war, dass ich mal wieder mit meinen Mädels unterwegs war, wir uns hübsch machten, gemütlich Beisammen waren, längst überfällige Gespräche führen konnten und richtig Spaß miteinander hatten. Der Rest … zählt eigentlich nicht! ;)

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