…das war das Motto meines dieswöchigen Freitags. Endlich mal wieder, denn wann es für mich die letzte partymäßige Girls-Night gab, daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Muss also doch schon etwas länger her sein. ![]()
Auf alle Fälle haben wir das wieder mal nachgeholt. Zuerst Kino, dann City.
3 Mal darf geraten werden, welcher Film wohl im besagten Kino am Programm stand. Hm. Also? Klar, SATC, was sonst. Mein Resümee? … Schwierig … ich kann es nicht so genau sagen.
Aber bereits an der Popcorn-Theke war klar, dass ich an diesem Tag mal wieder Probleme hatte mich zu entscheiden. So schlimm das auch klingen mag, ich endete dann auf meinem Platz mit allen Optionen, die mir zur Verfügung standen und zwischen denen ich keines dem anderen vorzuziehen vermochte: kleine Nachos mit Salsa und gemischte Popcorn. Auch wenn das komisch klingen mag, ich fand es lecker und hatte alles, was ich wollte. Wozu entscheiden, wenn man alles haben kann! Das nenn ich typisch Frau! ![]()
Also nachdem ich mich vor einer ersten Entscheidung bereits erfolgreich gedrückt hatte, ging der Abend weiter. Zu Beginn war die Stimmung sehr entspannt, locker und auch richtig lustig, aber irgendwie war mir in dem Film mit der Zeit viel zu viel Drama. Ich weiß ja nicht, ob das daran lag, dass es ein Kinofilm war und sich die Macher vielleicht dachten, sie müssten mehr Tiefgründigkeit in den Film bringen, damit sie von den Kritikern nicht völlig vernichtet werden. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle war es nicht der „easy-cheesy“ Film, den ich mir erhofft erwartet hatte. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin mir sicher, dass sich viele darüber gefreut haben, aber ich wollte eben an diesem Abend einfach nur amüsiert und in gute Laune für einen nachfolgenden Partyabend aller Carrie, Samantha, Miranda, Charlotte & CO gebracht werden. Das gelang dem Film nur mäßig. Eigentlich waren die bestimmenden Emotionen, als ich den Kinosaal verließ, Unschlüssigkeit, eine gewisse Niedergeschlagenheit und eine starke Nachdenklichkeit. Also nicht das, was ich wollte, eigentlich. Aber ich dachte mir: dann muss ich eben mit anderen Mitteln nachhelfen! Cocktails for the girls! Und ganz langsam schließlich schien sich die Partystimmung aus ihrem Versteck locken zu lassen. Die Stimmung wurde besser. Obwohl der Film bei uns einen großen Diskussionsbedarf hinterlassen hatte. Dieser musste beseitigt werden… Stunden später waren wir bereit für den (Rest-)Abend. Leider war es schon eher tiefste Nacht, aber das sollte uns nicht aufhalten. Wir hatten noch Zeit … ein bißchen. Seufz … das ist eben das Problem, wenn man nicht das Privileg einer Manhattener Clublandschaft genießt: wunde Füße, schmerzende Rücken, viel Anstrengung, um sich die gute Party-Laune trotz unwillkommender, uneinsichtiger, zweiflhaft sympathischer Abendbekanntschaften zu erhalten, schleichende Müdigkeit und taube Ohren, aufgrund der “Musik“, die meiner Meinung nach diese Bezeichnung nun wirklich nicht verdient hätte. Ich hasse es, wenn ich keine Melodie ausmachen kann, aber das Gefühl habe, dass mein Herz dermaßen bebt, dass es drauf und dran ist, aus meiner Brust zu schießen. Grml. Alles was ich verlange worum ich bitte, ist etwas zu dem man sich bewegen kann, ohne auszusehen, als hätte man nervöse Zuckungen! Ist denn das zuviel verlangt? Scheinbar schon. Ich frage mich dann immer, ob es den DJ´s und Lokalbesitzern nicht auffällt, wenn sich nicht nur die Tanzfläche, sondern das gesamte Lokal binnen weniger Sekunden leert, da die Gäste fluchtartig zum Ausgang strömen. Vielleicht ist das ja alles Absicht. „Ach nö, ich mag heute echt nicht mehr. DJ mach mal deine beste Musik, dann könne wir gleich nach Hause in unser kuscheliges Bett, hm das wird fein. Los mach schnell!“ So stelle ich mir die Anweisung des Chefs vor und ich muss ihnen ein Lob aussprechen. Das funktioniert doch immer wieder! Gut gemacht Jungs!
Ok, nachdem wir beinahe jedes Lokal in unserem bescheidenen Städchen besichtigt hatten und mehr oder weniger erfolgreich versuchten uns zu amüsieren, war es dann soweit und es wurde in den Straßen heller, als in den Lokalen. Zeit für mich in Richtung abgedunkeltes Zimmer, weiches Bett und maximal 4 Stunden Schlaf aufzubrechen.
Good Morning city, good night myself!
Das Ende eines eigenartigen Abends, dessen Resümee für mich lautet: nicht einordenbar!
Schön war, dass ich mal wieder mit meinen Mädels unterwegs war, wir uns hübsch machten, gemütlich Beisammen waren, längst überfällige Gespräche führen konnten und richtig Spaß miteinander hatten. Der Rest … zählt eigentlich nicht!
just girls
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Juni 22, 2008