… und nach dieser Woche haben ich wir uns dieses auch richtig verdient! Sogar ein bisschen mehr als sonst
Eine lange Woche geht zu Ende, die geprägt war von einem Schicksalsschlag, tiefer Trauer, Hoffnung und Familie. Und nachdem die ersten Tage richtig unangenehm waren, sollen die letzten wieder schöner werden. Ich freu mich schon riesig auf unsere Termine für die letzten Tage dieser Woche, auch wenn das heißt, dass ich mich wohl keine 5 Minuten auf der heimischen Couch verbringen werde. Aber dieses Risiko gehe ich ein!
Juni 2008
Juni 27, 2008
Juni 22, 2008
…das war das Motto meines dieswöchigen Freitags. Endlich mal wieder, denn wann es für mich die letzte partymäßige Girls-Night gab, daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Muss also doch schon etwas länger her sein. ![]()
Auf alle Fälle haben wir das wieder mal nachgeholt. Zuerst Kino, dann City.
3 Mal darf geraten werden, welcher Film wohl im besagten Kino am Programm stand. Hm. Also? Klar, SATC, was sonst. Mein Resümee? … Schwierig … ich kann es nicht so genau sagen.
Aber bereits an der Popcorn-Theke war klar, dass ich an diesem Tag mal wieder Probleme hatte mich zu entscheiden. So schlimm das auch klingen mag, ich endete dann auf meinem Platz mit allen Optionen, die mir zur Verfügung standen und zwischen denen ich keines dem anderen vorzuziehen vermochte: kleine Nachos mit Salsa und gemischte Popcorn. Auch wenn das komisch klingen mag, ich fand es lecker und hatte alles, was ich wollte. Wozu entscheiden, wenn man alles haben kann! Das nenn ich typisch Frau! ![]()
Also nachdem ich mich vor einer ersten Entscheidung bereits erfolgreich gedrückt hatte, ging der Abend weiter. Zu Beginn war die Stimmung sehr entspannt, locker und auch richtig lustig, aber irgendwie war mir in dem Film mit der Zeit viel zu viel Drama. Ich weiß ja nicht, ob das daran lag, dass es ein Kinofilm war und sich die Macher vielleicht dachten, sie müssten mehr Tiefgründigkeit in den Film bringen, damit sie von den Kritikern nicht völlig vernichtet werden. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle war es nicht der „easy-cheesy“ Film, den ich mir erhofft erwartet hatte. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin mir sicher, dass sich viele darüber gefreut haben, aber ich wollte eben an diesem Abend einfach nur amüsiert und in gute Laune für einen nachfolgenden Partyabend aller Carrie, Samantha, Miranda, Charlotte & CO gebracht werden. Das gelang dem Film nur mäßig. Eigentlich waren die bestimmenden Emotionen, als ich den Kinosaal verließ, Unschlüssigkeit, eine gewisse Niedergeschlagenheit und eine starke Nachdenklichkeit. Also nicht das, was ich wollte, eigentlich. Aber ich dachte mir: dann muss ich eben mit anderen Mitteln nachhelfen! Cocktails for the girls! Und ganz langsam schließlich schien sich die Partystimmung aus ihrem Versteck locken zu lassen. Die Stimmung wurde besser. Obwohl der Film bei uns einen großen Diskussionsbedarf hinterlassen hatte. Dieser musste beseitigt werden… Stunden später waren wir bereit für den (Rest-)Abend. Leider war es schon eher tiefste Nacht, aber das sollte uns nicht aufhalten. Wir hatten noch Zeit … ein bißchen. Seufz … das ist eben das Problem, wenn man nicht das Privileg einer Manhattener Clublandschaft genießt: wunde Füße, schmerzende Rücken, viel Anstrengung, um sich die gute Party-Laune trotz unwillkommender, uneinsichtiger, zweiflhaft sympathischer Abendbekanntschaften zu erhalten, schleichende Müdigkeit und taube Ohren, aufgrund der “Musik“, die meiner Meinung nach diese Bezeichnung nun wirklich nicht verdient hätte. Ich hasse es, wenn ich keine Melodie ausmachen kann, aber das Gefühl habe, dass mein Herz dermaßen bebt, dass es drauf und dran ist, aus meiner Brust zu schießen. Grml. Alles was ich verlange worum ich bitte, ist etwas zu dem man sich bewegen kann, ohne auszusehen, als hätte man nervöse Zuckungen! Ist denn das zuviel verlangt? Scheinbar schon. Ich frage mich dann immer, ob es den DJ´s und Lokalbesitzern nicht auffällt, wenn sich nicht nur die Tanzfläche, sondern das gesamte Lokal binnen weniger Sekunden leert, da die Gäste fluchtartig zum Ausgang strömen. Vielleicht ist das ja alles Absicht. „Ach nö, ich mag heute echt nicht mehr. DJ mach mal deine beste Musik, dann könne wir gleich nach Hause in unser kuscheliges Bett, hm das wird fein. Los mach schnell!“ So stelle ich mir die Anweisung des Chefs vor und ich muss ihnen ein Lob aussprechen. Das funktioniert doch immer wieder! Gut gemacht Jungs!
Ok, nachdem wir beinahe jedes Lokal in unserem bescheidenen Städchen besichtigt hatten und mehr oder weniger erfolgreich versuchten uns zu amüsieren, war es dann soweit und es wurde in den Straßen heller, als in den Lokalen. Zeit für mich in Richtung abgedunkeltes Zimmer, weiches Bett und maximal 4 Stunden Schlaf aufzubrechen.
Good Morning city, good night myself!
Das Ende eines eigenartigen Abends, dessen Resümee für mich lautet: nicht einordenbar!
Schön war, dass ich mal wieder mit meinen Mädels unterwegs war, wir uns hübsch machten, gemütlich Beisammen waren, längst überfällige Gespräche führen konnten und richtig Spaß miteinander hatten. Der Rest … zählt eigentlich nicht!
Juni 17, 2008
Tja so sieht es aus: es ist vorbei! Over! Finito! Fini! Hmm … eigentlich war es nicht anders zu erwarten. Oder doch? Man darf ja hoffen, bis zuletzt, bis zum bitteren Ende. Und es war bitter. Sehr bitter. Da sind wir einmal bei einem Großereignis dabei und ehe wir uns versehen und endlich Stimmung aufzukommen scheint, da ist es auch schon wieder vorbei. Ein Meer von tristen verschmierten bemalten Mienen, die nach dem Schlusspfiff wie die Ratten versuchen schnellstmöglich das sinkende Schiff zu verlassen. Dabei hat alles so gut angefangen. Laune – top. Outfit & Ausstattung – top. Ein Bekannter hatte mir so ein ultra lästiges Klatschdings besorgt – was für ein Spaß (zumindest für mich
) und auch ein Hobbyvisagist zum Wangen-mit-der-Nationalflagge-schmücken war schnell gefunden. Menschenmassen – jep, trotzdem Stimmung – top. So hat alles begonnen. Und selbst nach der ersten Hälfte war die Stimmung noch am Kochen – schließlich hatten wir noch kein Tor kassiert. Aber die Betonung blieb bei „noch“. Denn bald nach der Pause war es schon soweit, bzw. vorbei. Nun, sagen wir mal so: es hätte schlimmer kommen können. Viel schlimmer. Ein schnödes 1:0, das ist zu ertragen. Irgendwie, so, …. Was solls. Kopf hoch und das restliche Tunier genießen. Also weiter gehts und möge die beste Mannschaft gewinnen.
Juni 13, 2008
.. jawohl! Es hat mich gepackt … das Fußballfieber … und ich steh dazu!
Ob es wohl daran liegt, dass ich seit einer Woche nicht mal im Traum daran denken darf abends ein anderes Programm als unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk einzustellen? Damit also quasi gezwungen bin ein wenig Euphorie zu entwickeln? Oder daran, dass ich mit M. fühle, nicht nur, wenn das Runde in das Eckige findet, sondern auch, wenn M. sich grün und blau darüber ärgert, dass unser neuer TV nach gerade mal 2 (!) Monaten den Geist aufgegeben hat? Ich stimme der Industrie in diesem Fall ja wirklich zu, nach 2 Monaten ist schon längst wieder ein neues Gerät fällig! Und warum sollte eine Garantie auch länger als 1 Monat dauern?
Oder liegt es daran, dass in meinem Heimatort endlich mal was los ist und ich mich dem einfach nicht entziehen kann will?
Es wird wohl ein bisschen von allem sein!
Auf alle Fälle “traute“ ich mich gestern mit M. & Co das erste Mal in die Höhle des Löwen, auch als Fanzone bekannt. Und ich muss sagen: Nett wars. Obwohl ich gestehen muss, dass mir das Fan-sein viel zu aufwühlend ist. Das ist nichts für meine schwache Nerven. Muss denn das immer so spannend sein? Naja auf alle Fälle haben wir gestern nicht verloren. Das ist doch auch schon was, oder? Die Hoffnung lebt, wie man so schön sagt, obwohl ich ja tendenziell immer eher realistisch negativ eingestellt bin. Aber ich lasse mich gerne überraschen und vom Gegenteil überzeugen! Also Jungs: erholen, trainieren, planen, spielen, siegen! Und dann seht ihr mich im Hexenkessel wieder, mit Beruhigungsmittel für meine Nerven bewaffnet und in unsere tollen Nationalfarben gekleidet!
Juni 2, 2008
So ist das, wenn man gerne gleichzeitig auf mehreren Hochzeiten tanzt. Wobei ich diese Metapher für meinen konkreten Fall doch etwas unpassend finde, handelt es sich doch bei meinem Terminoverload um Berufliches. Naja, vielleicht passt es ja doch. Anyways. Heute ist schon wieder Montag!!! Wo ist bloß mein schwerst verdientes Wochenende hin verschwunden? Wer kann mir das bitteschön erklären?
Nachdem ich Freitags um ca. 20:00 Uhr und Samstags um ca. 19:00 Uhr das traute Heim endlich erreichte, war mit Weekend nicht viel los. Wobei ich mir dann doch ein Leckerschen gegönnt habe. Mmhhh yummy.
Und dann dann wars doch schon wieder Sonntag und die Sonne lockte M. und mich ins Halb-Freie. Der Balkon musste mal endlich wieder aus seinem tristen Winterschlaf geweckt und so richtig sommertauglich auf Vordermann gebracht werden! Ach wie vorbildlich! Jep und nach einem Blitzbesuch der Oldies, der sehr schwer erwartet wurde, brachten sie doch lauter schöne Dinge mit (Monsterpalme und balkonöse Sitzgelegenheiten), war der Tag auch schon wieder um.
Und nun: Montag, work, the same as everyday!