Yep, ich lebe noch.
Gerade so.
Ach lange ist es her. Mein armes Stiefkind. Aber ich brauchte mal ne richtige Pause. Die ist jetzt vorbei. Schluss mit der Schreibfaulheit.
Hoff ich zumindest! ![]()
Aber heute ist schon spät. Also gute Nacht!
Mai 3, 2009
Oktober 14, 2008
Was geschieht, wenn man plötzlich nicht mehr einer alten Beschäftigung nachgeht, gerade nachdem man sich endlich an die Regelmäßigkeit, die relative Vorhersehbarkeit und einfach an die Situation allgemein gewöhnt hat?
Ich würde sagen: Erst wird verdrängt, es folgen Krisen, dann werden Pläne gemacht und schließlich, (in meinem Fall) folgt der totale Work-Overload!
Aber ich fühle mich gut dabei. Und mir ist lieber ich habe eine 50 oder 60 Stunden Woche, als ich streife Tag ein und Tag aus lustlos und wahnsinnig deprimiert durch eine 75qm kleine (!) (überlegt euch das mal, wenn man sich 24/7 immer nur in den selben Räumen aufhält) Behausung auch „Wohnung“ genannt.
Und deshalb habe ich mein Leistungspensum mal so richtig ausgeschöpft. Well see how it´ll work out. Leider sehe ich, dass dieser liebe kleine Blog wohl etwas unter der mangelnden Freizeit leidet, aber ich bemühe mich.
Und ich bin guter Dinge!
Noch arbeite und stehe ich! Auch wenn mir die Füße nach der wochenendlichen Bezwingung von 1.100 Höhenmetern ohne adäquates Schuhwerk dieses Unterfangen nicht gerade leicht machen.
September 26, 2008
… und das heißt: Haare ab!
Yey!
Ich hab soeben einen Termin gemacht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Und ich freue mich schon total! Endlich mal wieder eine Veränderung. Nun auch äußerlich, passend zu den vielen anderen der letzten Monate. Yipiee. Nur noch 1-mal schlafen.
September 18, 2008
Das ist mein neues Credo, dass ich, so habe ich beschlossen, mir ab sofort beim Start in jeden neuen Tag vorsagen und so richtig verinnerlichen muss.
Kennt das eigentlich sonst noch wer, diese unglaublich nervtötende und stressende Angewohnheit unangenehme Dinge einfach zu verschieben, bis sie einen schließlich einholen und unnötigerweise das Leben zur Hölle machen?
Ich liebe es zwar „TO-DO-Listen“ zu schreiben, die doofen Aufgaben zu erledigen, daran scheitert ich es aber leider zumeist kläglich. Ärgerlich.
Nun soviel zur Erklärung für mein neues Credo. Lets hope it´ll work out!
September 7, 2008
… oder eher doch nicht!?
Nachdem ich kaum etwas von den Dating-Tipps verstehen kann, welche W.i.l.l. S.m.i.t.h dem tolpatischigen und gerade deshalb so unglaublich liebenswerten „Albert“ zu vermitteln versucht, da geschätzte 10 Milliarden Regentropfen gleichzeitig beschlossen haben, vom Himmel zu fallen. Milde ausgedrückt.
Das ist vielleicht ein Lärm!
Achja… schon wieder neigt sich eine Woche ihrem endgültigen Ende zu.
Das macht nun vier Wochen unfreiwilliges Housesitting. Oje, ich komm mir schon richtig nutzlos vor. Obwohl … zu tun gibt es ja genug. Aber die kleine Motivationsfee will einfach nicht bei mir vorbeischauen. Das nervt vielleicht.
Und dazu kommt, dass ich im Moment das Gefühl habe, vor einem Abgrund zu stehen, verzweifelt nach Brücken zu suchen, um auf die sichere Seite zu gelangen und zwar Brücken zu finden, eine aber schlimmer als die andere und alles andere als vertrauenswürdig aussieht. Tja, das ist derzeit meine Lieblingsmetapher für das Gedankenwirrwar und Gefühlschaos das zurzeit in meinem Inneren wütet.
Aber immerhin gibt es auch etwas Positives zu vermelden: zwei Wochen Urlaub für M.
Und nachdem es nicht so aussieht, als würde/dürfte/müsste ich demnächst in absehbarer Zeit wieder um 8:00 Uhr einem geregelten Arbeitsablauf entgegensehen, heißt das: eine schöne Zeit zu zweit steht uns bevor. Yey! ![]()
Hm…jetzt sind sinnvolles Zeitmanagement und Aktionsplanung gefragt. Schließlich haben wir keine großartige Reise geplant. Paris … je suis très désolé.
Ich wünsche euch allen und mir eine angenehme, schöne und möglichst stressfreie Woche!
August 31, 2008
Day 7: Time to say goodbye … holidays are over
Posted by syllabillie under just holidays, just lifeLeave a Comment
Nun hieß es endgültig Abschied nehmen. Leider.
Aber so ist nunmal das Leben. Man kann die Zeit nicht anhalten, auch nicht, wenn sie noch so schön ist.
Auf Wiedersehen schönes Griechenland, wir haben die Zeit wirklich genossen.
Und hoffentlich sehen wir uns bald schon wieder.
August 31, 2008
Day 6: Last day … last chance to relax
Posted by syllabillie under just holidays, just lifeLeave a Comment
Dieser Tag war nun also, wie angekündigt und fest vorgenommen, ein richtiger letzter Entspannungstag.
Das Wetter war top, die Stimmung war top und wir konnten einfach das Leben genießen.
Wir aßen in unseren Lieblingsrestaurants, bestellten unsere Lieblingsspeisen, genossen auch den Abend in volllen Zügen, besuchten ein letztes Mal die majestätische Ritterstadt, besorgten die letzten Andenken und taten einfach das, was uns in den letzten Tagen so viel Freude bereitet hatte. Es war wirklich traumhaft.
Und nachdem wir spät in der Nacht erschöpft in unserem Hotelzimmer angekommen waren, war es an der Zeit die Koffer zu packen. Schließlich ging es am nächsten Tag früh (8:00 Uhr! Das ist für Ferien wirklich unchristlich) ab nach Hause.
August 31, 2008
Day 5: On Tour … Someone please call 911
Posted by syllabillie under just holidays, just lifeLeave a Comment
Nachdem wir die letzten Tage relaxend am Strand verbracht haben, war es wieder an der Zeit aktiv zu werden. Schließlich neigt sich selbst der schönste Urlaub langsam aber doch dem Ende zu. So auch unser griechischer Traum. Also wollten wir den schönen Tag nutzen um noch etwas mehr von dieser Insel zu sehen, als Rhodos und Lindos.
Das Motto hieß: Rhodos Kreuz und Quer!
Und dieses Mal ging sich auch unser bezahltes (!), wenn auch nicht berauschendes Frühstück aus.
Und ich sage euch: OH MEIN GOTT! Ich LIEBE griechisches Joghurt mit griechischem Honig! I LOVE IT! …
Tatsächlich hat mich diese einfache griechische Nachspeise dermaßen beeindruckt, dass ich mir zu Hause sofort ein griechisches Joghurt in meinem Lieblingssupermarkt besorgt habe. Und JA … man glaubt es kaum das ist hier tatsächlich erhältlich. Gut für mich. Schlecht für meine Figur. ![]()
Das erste Ziel unserer Tour war das so genannte Schmetterlingstal.
In diesem Falle war Nomen nicht Omen, denn was wir zu sehen bekamen, war nicht das, was ich erwartet hatte. Ich dachte doch tatsächlich an zigtausend munter flatternde in allen Farben der Natur strahlenden Schmetterlinge. Falsch gedacht. Die Attraktion waren doch tatsächlich Falter.
Aber zur Falterverteidigung muss ich sagen, dass sie im Flug doch ganz schön anzusehen waren und auch ihr Tarnungsvermögen ist wirklich faszinierend.

Unser nächstes Ziel war eine weitere Ausgrabungsstätte: Ancient Kamiros
Ich habe mich ja schon in der Schulzeit für griechische Geschichte und Mythologie begeistert und als ich daher mit meinen eigenen Füßen auf den Plastersteinen einer Straße aus dem 2 Jhd. stand, kann man sich denken, dass ich nunja irgendwie überwältigt war. Wow.
Achja und neben all der Geschichte und Bedeutung, die Orte wie dieser verströmen, muss man sagen: Die Aussischt war auch wieder mal nicht von schlechten Eltern.

Nachdem wir einen Zwischenstop zwecks Nahrungsaufnahme machten, ich mich in Siana mit leckerem Thymianhonig eingedeckt hatte, schließlich muss ich doch auch meinem liebsten Oldie ein Andenken mitbringen, und wir in Monolithos echtes griechisches Olivenöl für die Schwiegermam besorgt hatten, dabei auch noch schnell eine geschichtsträchtige Festung gesichtet und natürlich fotographisch festgehalten hatten, ging es schließlich in Richtung Heimat.

Im Bus begutachtete ich unsere hart erarbeiteten Erinnerungen, als plötzlich dichte Rauchwolken den Horizont trübten. Ich dachte nur: Hoffentlich ist das von unserer Pension und unserem Strand weit entfernt, denn schließlich wollte ich meinen letzten Tag gemütlich am Strand verbringen. Mal wieder. ![]()
Naja aber ich wollte eben den letzten Tag unter der griechischen Sonne noch mal so richtig genießen.
Und in dem Moment ertönte durch den Lautsprecher auch schon der Name unserer Pension. Oh nein!
Das Feuer war gerade mal ein paar Kilometer von unserer Unterkunft entfernt. Und das erkannte ich nicht nur an den Rauchschwaden, sondern auch an dem Hubschrauber, der in dem 20 Minuten von uns entfernten Hafen im 5-Minuten-Takt Wasser holte.

Nachdem sich zu dem Hubschrauber noch zwei weitere Löschmaschinen gesellten, wurde die Stimmung am Badestrand doch etwas getrübt. Nicht nur wegen des enormen Windes, mag er nun mit den Maschinen zusammen gehangen haben, oder nicht, sondern auch wegen des beängstigend lauten Lärmpegels.
Aber wir kosteten den späten Nachmittag dennoch aus und irgendwie war es ja auch richtig spannend. Zum Glück war das Feuer jedoch bald unter Kontrolle und ich konnte beruhigt einschlafen und mich auf einen Sonnentag ohne bedeckten Himmel und verbranntem Geruch freuen.
Es leben die tapferen Feuerwehrleute dieser Welt!
August 21, 2008
Auch dieser Tag war typischen Urlaubsbeschäftigungen gewidmet: Entspannen und Nichts-tun.
Darin sind wir mittlerweilen Meister. Kann man damit Geld verdienen? Dann steige ich sofort ein! Und Angebote?
Nachdem der Abend angebrochen war, rief uns erneut die Ritterstadt mit ihrem einmaligen Charme zu sich.
Und wieder ein vorzügliches Abendmahl. Wir haben da ein nettes Lokal gefunden, dass wir bereits Tage zuvor getestet und für „perfekt“ befunden haben. Ob das wohl am Nachtisch aufs Haus gelegen war?
Hmm… aber mal ehrlich: wer kann schon zwei Kugeln Vanille-Eis und einem Stück hausgemachten Kuchen widerstehen, vor allem wenn dieser noch ein Gruß des Hauses ist? … Na … noch Fragen?
So glücklich wie in diesem Griechenland-Urlaub bin ich schon lange nicht mehr gewesen! Seufz!
Achja. In dem süßen Lokal hatten wir auch noch eine bezaubernde Gesellschaft:
August 21, 2008
Nachdem der vorherige Tag ganz der griechischen Geschichte gewidmet war, musste dieser zweifellos zum Ausspannen und Erholen genutzt werden. Gesagt getan: Sonne, Strand und Meer stand auf der Agenda.
So vergingen Minuten und Stunden. Zwischendurch kam ich auch endlich mal dazu zu lesen. Schön!
Und dann war er auch schon da, der Sonnenuntergang und damit auch die Zeit sich erneut auf Futtersuche zu begeben. Aber zuerst hieß es: Frischmachen!
Ab in unsere Dusche ohne Trennwand und damit ran ans Bad überschwemmen. Doch… HUCH… was war das???? …. RIESENKÄFER VON OBEN!!!! … RETTE SICH WER KANN!!! …. heißt das jetzt, dass es regnet, wenn die Riesenkäfer tief fliegen??? … Regen in Griechenland … im Hochsommer … unwahrscheinlich! Uahh. Igitt.
Was solls. Der Arme hatte sicher genauso viel Angst vor mir, wie ich vor ihm. Bestimmt. (Ha!)
Raus aus dem Sumpf Bad. Aber was … lästige Viecher … ha … stirb du Gelse. Vier Stiche auf einem Arm sind wahrlich zuviel des Guten. Ruhe in Frieden.
NA GUT! Zwei Insekten. Das kann ja alles mal vorkommen, so dachte ich. Aber dann…
Zuerst habe ich einfach nur gedacht: Ich seh nicht richtig.
Doch der zweite Gedanke war: INSECT ATTACK!
Ja ist denn das die Möglichkeit? Drei Angriffe in 10 Minuten? Welches drittes Insekt mich bzw. unser Zimmer mit seiner Anwesenheit beehrte? Man glaubt es kaum: LA CUCARACHA!
Als ob meine letzte Kakerlaken-Begegnung in L.A. nicht gereicht hätte. Nein, auch auf Rhodos präsentierte sich uns ein Exemplar der besonders gut genährten Sorte. Beweisfotos gibt es nicht. Dazu war ich viel zu aufgewühlt und damit beschäftigt M. mit schnellstmöglichen Beseitigungsbefehlen zu überschütten.
Was für eine Aufregung! Dafür muss ich mir mindestens 3-4 einen Beruhigungs-Cocktail und morgen zusätzlich eine Stunde Entspannung verordnen!


